Sonntag, 20.05.2012 18:32 Uhr

Grandioser historischer Motorsport bei den Le Mans Classic

Verfasser: Markus Faber , 12.07.2010, 19:40 Uhr
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Bereits zum fünften Mal waren die Le Mans Classic ein Höhepunkt des historischen Motorsports. Geboren wurde die Idee die 24 Stunden von Le Mans für historische Fahrzeuge im Jahre 2002. Peter Auto und der Automobile Club de I`Quest (ACO) starteten damals mit dem Wunsch die vergangenen glorreichen Zeiten wieder auferstehen zu lassen. In der Geschichte der 24 Stunden von Le Mans war es für die damaligen und heutigen Fahrzeugbauer ein großer Prestigegewinn hier einen Sieg zur erringen. Auf dem 13 Kilometer langen Kurs, traditionell ein Mix aus Rennstrecke und abgesperrten Landstrassen werden insgesamt 470 Fahrzeuge zu sehen sein. Die zahlreichen Zuschauer erlebten hautnah nicht nur die 80-jährige Geschichte von Le Mans, sondern waren von zum Teil ebenso alten Rennern begeistert. Um für eine bessere Übersicht zu sorgen wurden 6 Startergruppen festgelegt, die jeweils ca. 65 Fahrzeuge umfassten. Die Startergruppe 1 waren die Jahre 1923-1939 mit z.B. dem Aston Martin „Ulster“ der 1935 das Renne als achter beendete oder auch ein Bentley Blower. Der nächste Abschnitt widmete sich den Jahren 1949-1956, die Zeit wo die französische Marke Talbot erfolgreich teilnahm. Nicht zu vergessen der Jaguar Type D der als zweiter 1954 ins Ziel kam. Die Jahre 1957-1961 waren geprägt vom futuristischen Jaguar Type E, der „E2A“ und ein Ferrari 625M. Die nächste Periode 1962-1965 war sicher der Ferrari 330 TRI mit Phil Hill und Olivier Gendebien am Steuer ein Star. Komplettiert wurde das Feld durch einen Ferrari 250 LM, Aston Martin DP 212 und einen MG Bs: DRX 255C. In der Zeit von 1966-1971 begann die Porsche-Ära mit Dick Attwood am Lenkrad, der auch bei den Le Mans Classic 2010 zugegen war. Der Porsche 908 in seiner legendären Lackierung darf natürlich nicht fehlen. Als letztes Feld waren Fahrzeuge aus den Jahren 1972-1979 vertreten, darunter ein Cheetah G 601 und ein Inaltera gefahren von Henri Pescarolo. (Fotos: M. Faber) Porsche nahm die Gelegenheit war und zelebrierte in diesem Jahr 40 Jahre erfolgreiche Teilnahme an den 24-Stunden von Le Mans. Am 14. Juni 1970 konnte der deutsche Autobauer seinen ersten Sieg bei dieser einzigartigen Veranstaltung mit einem Porsche 917 KH mit der Startnummer 23 feiern. Hans Herrmann und Richard Attwood hießen damals die Siegfahrer und es sollten für die Marke Porsche noch 15 weitere folgen. Das Museum in Stuttgart lieferte aber noch andere historische Fahrzeuge, von 1952 ein Porsche 356, den 1979 Porsche 935 über den Porsche 936 Martini bis hin zum Sieger von 1971, der Porsche GT1 als letzten großen Sieg der Marke in Le Mans 1998. Als Repräsentanten konnten die Stuttgarter legendäre Fahrer gewinnen wie Gerard Larousse, Rene Metge, Hans Herrmann, Vic Elford und Laurent Aiello. Bei herrlich sommerlichen Verhältnissen wurde an den Film „Le Mans“ mit dem US-amerikanischen Hauptdarstller Steve McQueen erinnert, der vor 40 Jahren an dieser Stätte gedreht wurde. Bis heute wird dieser Mythos gefeiert mit unzähligen T-Shirts und anderen diversen Artikeln. Aber die Filmfestspiele waren noch nicht zu Ende, so war der Ford T aus einem Film mit Oliver Hardy und Stan Laurel zu bewundern. Über den De Lorean aus „Zurück in die Zukunft“ bis hin zu den Rennern aus „Fast and Furios“

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